Anna Schewelew: „Homo Mutans, Homo Luminens“ (Senckenberg Museum)

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Anna Schewelew & Kathrin Felzmann: „Homo Mutans, Homo Luminens“
(Senckenberg Museum)

Eine parasitäre Museumsführung durch das Senckenberg Museum auf den Spuren der queeren Evolutionstheorie von Charlotte Bach.

Anna Schewelew nutzt das Museum als Wirtskörper und passt eine nicht naturwissenschaftliche Erzählung den Konventionen populärwissenschaftlicher Führungen durch naturkundliche Museen an. Dabei ist die Führung als Täuschungsversuch angelegt: Sie gibt beständig vor, sich und ihren Gegenstand ernst zu nehmen und sich ihrer eigenen Widersprüchlichkeit und der Abweichungen vom anerkannten Wissenschaftsdiskurs nicht bewusst zu sein. Beglaubigt der museale Kontext die Erzählung oder wird seine Beglaubigungsmacht durch die Erzählung unterwandert?

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