Andreas Radek:
„Flechtenkunde oder der amoderne Prometheus“
(Schwanheimer Düne)

Flechtenkunde oder der amoderne Prometheus (UA)

Audiowalk

Andreas Radek

8.9.      14:00 | 15.00 | 16.00 | 17.00 | 18.00
9.9.      14:00 | 15.00 | 16.00 | 17.00 | 18.00

Schwanheimer Düne

Treffpunkt und Tickets: Feldweg Ecke Kelsterbacher Weg/ Bohlenweg, Schwanheimer Düne, Frankfurt am Main

Kostenloser Pkw-Shuttle jeweils 15 Minuten vorher von der Haltestelle Schwanheim Rheinlandstraße (Endstation der Tram-Linie 12), 60529 Frankfurt

12 € / 8 € erm.

Anmeldung: tickets@idfrankfurt.com

Teilnehmer*innenanzahl begrenzt (5 Personen pro Walk)

 

 

Die Schwanheimer Düne gilt als ein besonders schützenswerter Naturraum der Region Rhein-Main. Aber was bedeutet das eigentlich: Natur? Fällt Natur vom Himmel? Die westliche Moderne meint mit Natur all das, was exklusiv ohne den Menschen kreucht und fleucht. Spätestens seit dem Zeitalter der Industrialisierung besteht aber eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur. Der Audiowalk begibt sich in der Schwanheimer Düne auf die Spuren unserer Spezies und macht sie zum Schauplatz der Prometheus-Sage.

Andreas Radek (Konzept), Clarissa Radek (Dramaturgie, Sprecherin), Lars Herzig (Grafik)

Andreas Radek geboren 1982 in Bad Kreuznach ist Theater,- Film- und Medienwissenschaftler mit dem Schwerpunkt visuelle Anthropologie und Pädagogik. Hauptaugenmerk legt er auf die Betrachtung der technologisch- medialen Herstellung von Wissen im Spannungsfeld von Erkenntnis und Ästhetik.

Partner:

Heimatmuseum Schwanheim. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

ACHTUNG: DIE TEILNEHMER*INNENANZAHL FÜR DIE VERANSTALTUNG IST SEHR BEGRENZT. EINE RESERVIERUNG IST UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT.

Anna Schewelew:
„Homo Mutans, Homo Luminens“
(Senckenberg Museum)


Homo Mutans, Homo Luminens
(UA)

Museumsführung

Anna Schewelew

14.9.    15.30
15.9.    14.00 | 16.30
16.9.    14.00 | 16.30
Treffpunkt und Tickets: Festivalzentrum vor dem Café KOZ, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt12 € / 8 € erm
Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Anmeldung: tickets@idfrankfurt.com

 

In den 1970er Jahren kursierte in den Londoner Intellektuellenkreisen die Theorie einer gewissen Dr. Bach, nach der alle evolutionären Prozesse auf einem fundamentalen, unbewussten Drang basieren: dem Wunsch, das Geschlecht zu wechseln. Dr. Bachs kontroverse, exzentrische Thesen machten sie zur akademischen Außenseiterin und zugleich zur Grand Old Lady der britischen Gay Liberation Front. „Homo Mutans, Homo Luminens“ bietet in einer Führung durch das Senckenberg Naturmuseum einen Einblick in ein unglaubliches Forscherleben und fragt dabei, wie wir das diskursive Fundament unserer Wirklichkeit erschaffen: Wie, wann, wo und zu wem muss jemand sprechen, um Recht zu haben?

Tobias Gabel (Führung), Anna Schewelew (Konzept), Kathrin Felzmann (Beratung)

Partner: Offenes Haus der Kulturen.Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
ACHTUNG: AM FREITAG DEN 14.09. FINDET IM ANSCHLUSS AN DIE FÜHRUNG EINE DISKUSSIONSRUNDE ZUM THEMA „QUEER, TRANS UND GENDER“ IM OFFENEN HAUS DER KULTUREN STATT.

Too-late-night-show:
Zaun/Altmeyer
„Schlaflos in… “
(Ort geheim)

 

Schlaflos in… Frankfurt (UA)


Too-late-Night-Show

Judith Altmeyer / Susanne Zaun

15.9     23.00 – 6.00

29.9.   23.00 – 6.00

12 € / 8 € erm.
Teilnehmer*innenzahl begrenzt

Anmeldung: tickets@idfrankfurt.com

Der Ort wird kurz vorher in einer persönlichen Nachricht bekannt gegeben

 

In ihrer Late-Night-Show lädt Judith Altmeyer das Publikum ein, mit ihr wach zu bleiben, um den Schlaf zu feiern. Expert*innen für Nacht und Traum, Schlaflieder und heiße Milch mit Honig begleiten uns bis in die frühen Morgenstunden. Eine schlaflose Nacht ist nicht wie die andere!

Judith Altmeyer (Konzept, Performance), Susanne Zaun (Konzept) und Gäste

About: 

Judith Altmeyer und Susanne Zaun arbeiten seit 2014 kontinuierlich zusammen. In den Chorprojekten des Regieduos Zaun/Schneider, die feministische und gesellschaftskritische Inhalte verhandeln, wirkt Judith Altmeyer als Performerin mit. Altmeyer und Zaun arbeiten sich darüber hinaus an den Stereotypen der Solo- und Durational Performance ab und suchen nach alternativen Aufführungsorten jenseits der Blackbox.

 

Partner:

Eine Ko-Produktion der Zaungäste GbR mit dem Künstlerhaus Mousonturm. Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Zaungäste GbR wird unterstützt durch die Mehrjahresförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main.

Thielmann/Krause:
„Seltsame Dinge . . . “
(Mal Seh’n Kino)

Seltsame Dinge . . . (UA)

Melodram

Julia Krause / Friederike Thielmann

26.9.    20.00

29.9.    14.00

30.9     14.00

Treffpunkt und Tickets: Mal Seh’n Kino. Adlerflychtstr. 6, Frankfurt

12 € / 8 € erm.

Reservierung: tickets@idfrankfurt.com

 

Laut Studien der R+V Versicherung ist seit 2016 das Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung in Deutschland kontinuierlich angestiegen. Die Weltordnung scheint aus den Fugen und ruft die alten Germanismen von Angst und Weltschmerz wieder auf. Das Melodram im Mal Seh’n Kino nimmt diese Gefühlslagen und die unheimliche Sprache des Expressionismus des frühen Kinos wieder auf und verkündet durch musikalischen Ausdruck und den Ausruf cineastischer Schrifttafeln bevorstehende Katastrophen. Seltsame Dinge… überlagert Text, Gestik und Musik zu einem Drama für Pianist und Kinoleinwand.

 

Julia Krause, Friederike Thielmann (Konzept, Regie), Jacob Bussman (Klavier)

About: 

Julia Krause und Friederike Thielmann arbeiten seit 2010 in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. 2016 entstand im Rahmen von implantieren die Arbeit EN PASSANT. Sie interessieren sich für ein dezentes Verschieben von Kontexten und verfolgen das Ziel, den Zuschauer stets ein wenig ins Schwanken zu bringen.

Partner:

Mal Seh’n Kino.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

ARE YOU THERE. .تو اونجایی Tehran / Frankfurt

In the autumn of 2015 S. fled from Tehran to Frankfurt in the search of a new life. A few month later L. travels to Tehran for a theater production in search of herself and a friend who disappeared.

While S. is worried about leaving no traces on his way to Germany, L. encounters the traces of stories that are no longer being told. Through Telegram and Skype they both keep recieving the same kind of messages: Where are you? Are you there yet?

Two journeys in two opposite directions. Between projection and reality. A movement that crosses borders, along the traces of our present time. The intent of an reconstruction.

And while the images of those journeys are getting lost somewhere out there in the cloud, the sounds remain, remembering us of possible places and stories.

ARTISTIC DIRECTOR Eleonora Herder DRAMATURG AND PRODUCTIONMANAGER Tim Schuster PERFORMANCE Lela Herder, Saeed Serdaghan & Malte Scholz SOUNDDESIGN Jan Mech STAGEDESIGN Anna Sukhova ARTISTIC ADVISOR Shahrzad Osterer WITH ORIGINAL MUSIC FROM Martin Shamoonpour

www.eleonoraherder.com

Dieser Witz trägt einen Bart. Der Chor uns seine Beziehung zum Unbewussten

WIEDERAUFNAHMEPROBEN IM Z

Wenn Frauen Witze erzählen, ist das wie wenn ein Hund auf zwei Beinen geht: Es funktioniert nicht gut, aber man ist immer wieder überrascht.“ (Dr. Samuel Johnson) Wer erfolgreich Witze erzählt, bestimmt, worüber gelacht wird, was lächerlich ist und wer ausgeschlossen bleibt. Keine Frage: Beim Witz dominiert die männliche Perspektive auf die Welt. So nicht, denkt sich die chorisch-choreografische Task Force von Susanne Zaun und Marion Schneider und begibt sich in die Untiefen des Frohsinns und Humors, um die Machtmechanismen des Witzeerzählens subversiv auseinanderzunehmen. Mit seinen chorischen Inszenierungen hat das Regie-Duo bereits zahlreiche gefeierte Produktionen am Mousonturm entwickelt und führt im neuen Projekt nun erstmals mit Mamoru Iriguchi (Bühne & Kostüm) sowie Ekaterine Giorgadze und Jason Jacobs (Choreografie) internationale und Frankfurter Kompliz*innen zusammen.

Mousonturm-Koproduktion * Regie: Susanne Zaun und Marion Schneider * Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte, * Bühne und Kostüm: Mamoru Iriguchi * Licht: Hendrik Borowski * Choreografie: Ekaterine Giorgadze und Jason Jacobs * Assistenz: Sonja Risse * Performance: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Katharina Speckmann und Isabelle Zinsmaier *

Das Projekt wurde ausgezeichnet im Rahmen der Crowdfunding-Initiative „kulturMut“ der Aventis Foundation * Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Naspa-Stiftung und der Gerda-Weiler-Stiftung E.V.

STUDIO: FYIE – die Ausdehnung der Gegenwart oder die Begegnung der inneren Elvisse, eine gemeinschaftliche Komödie.

 

REHEARSED AND SHOWING IN Z. 

Wir laden ein, in dem absurden Theater der Dinge gemeinsam gaga zu werden (oder politisch zu handeln) und beim Ein-Song-Konzert Theaterabend auf die schiefe Bahn oder ins Lot zu geraten. Die Melodie erricht die Sterne. Let’s rock!

Berkenhoff / Siegwald suchen nach einem Ausdruck der Haltung und Kraft nach dem Motto Let´s Rock, verkörpert. Was macht dieses Gefühl so ansteckend, oder schafft lebendigen Austausch zwischen den Menschen und wie kommt es zustande?

In diesem Sinne gehen sie auf eine exemplarische Recherche über das Kribbeln in der Brust und suchen, ohne imitieren zu wollen, nach ihrem inneren Elvis, oder dem was die Menschheit im Innersten zusammenhält.

Während ihrer Stückentwicklung haben sie mit Anwohner*innen rund um das Probenzentrum Z im Gallusviertel gearbeitet, um im Austausch vor Ort durch geteiltes künstlerisches Schaffen Alternativ-Strukturen für die Beweglichkeit der Gedanken zu kreieren.

Ein Projekt von: Berkenhoff / Siegwald | Konzept, Künstlerische Leitung: Ana Berkenhoff, Roland Siegwald, Mikrophonkunst &Sounddesign: Philip Albus. http://www.berkenhoffsiegwald.com/fyie

Premiere 8.12.2016, 14.12. & 16.12.

Im Rahmen von Festival Implantieren.

Unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Kulturamt der Stadt Gießen und ID Frankfurt. Mit Dank der Residenz im Z- Zentrum für Proben und Forschen.